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> Behandlungsspektrum > Implantologie - weiße Implantate
Wenn natürliche Zähne verloren gegangen sind, besteht die Möglichkeit, sie durch Implantate zu ersetzen. In den meisten Fällen ist es möglich ein Implantat zu setzen.
Wir unterscheiden die Sofortimplantation (nach einer Zahnentfernung wird sofort ein Implantat gesetzt), die verzögerte Sofortimplantation nach circa acht Wochen und die so genannte Spätimplantation.
Wenn ein nicht ausreichendes Knochenangebot vorliegt, gibt es die Möglichkeit diverser Knochenaufbautechniken. Für die ästhetische Implantatchirurgie ist der Erhalt beziehungsweise die Wiedererschaffung der ursprünglichen, natürlichen Knochenhöhe Voraussetzung für den Erfolg.
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Abfolge der Implantation (v. links n. rechts)  1. 2. 3. 4. |
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1) Der Kieferknochen wird für das Implantat vorbereitet. 2) Das Implantat heilt nach der Eingliederung ein.
3) Nach der Abheilphase wird das Implantat für den Zahnersatzes vorbereitet. 4) Der Zahnersatz ist eingegliedert. |
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Natürliche Hart- und Weichgewebekonturen ermöglichen sowohl eine ideale Implantatposition als auch ein ideales Erscheinungsbild des Zahnersatzes, das ein harmonisches Verhältnis zur Nachbarbezahnung aufweist und frei von prothetischer Kompensation ist. Die Erzielung einer idealen Implantatästhetik kann genauso einfach sein, wie der Ersatz eines nicht erhaltungswürdigen Zahnes mit einem Sofortimplantat, so dass die Weichteilarchitektur der Situation erhalten wird.
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Sie kann aber auch komplex sein, und eine multiple Abfolge von Therapien, Kieferorthopädie, mehrstufiger Hart- und Weichteilrekonstruktion des Implantatlagers und die kosmetische Parodontalchirurgie werden notwendig, um Harmonie mit der benachbarten Bezahnung zu gewährleisten.
Entsprechend kann die Behandlungszeit, um ein ästhetisch zufrieden stellendes Resultat für den Implantatpatienten zu ermöglichen extrem differieren, wie drei Monate für unkomplizierte Sofortimplantate oder zwei Jahre oder mehr für komplizierte Fälle.
Titan versus Zirkondioxid
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Mit Zirkondioxid als keramischer Werkstoff für Kronen und Brücken hat ein neues Material in der oralen Implantologie Einzug gehalten. Es bildet - ähnlich wie das seit langem erprobte Metall Titan -das Gerüst und wird mit zahnfarbenen Keramikmassen verblendet. Darüber hinaus weist das Material sowohl gute biologische und physikalische Eigenschaften als auch ästhetische Vorzüge auf. Bildet sich das Zahnbett zurück, wird die silbergraue Farbe des Titanimplantats sichtbar, was beim hellen Zirkonoxid entfällt.
Die wichtigsten Merkmale beider Implantattypen auf einen Blick:
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Eigenschaftfen von Titan:
- Klassisch - Metall - Titanpartikel im Umgebungsgewebe - Partielle Titan Partikel Unverträglichkeit ( 30-40%), Partikeltest notwendig - 1% echte Allergien - Erhöhtes Risiko bei Grad 3/4 Responder ( Patienten mit einer erhöhten Entzündungsneigung) - Alterung - Spalt mit Korrosion, anaerobe Nischen - Ästhetisch manchmal mangelhaft, graues Durchschimmern - Komplex und viele Teile - Viel Erfahrung
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(Zum Vergrößern das Bild anklicken.) |
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| Titan vs. Zirkondioxid |
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Titanimplantate im Röntgenbild |
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Titanimplantate nach Einheilung und Freilgung |
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Titanimplantate in Situ ohne Aufbauten |
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Abdruckmaßnahmen |   |
Titanunverträglichkeit
Eine Titanunverträglichkeit ist zumeist keine Allergie, sondern die Folge einer gesteigerten Entzündungsreaktion. Die Titanpartikel werden von Makrophagen phagozytiert und lösen eine Entzündung aus. Die Diagnostik der Titanunverträglichkeit erfolgt mit dem Titanstimulationstest. Ein positives Ergebnis kann eine Titanunverträglichkeit bedeuten. Der Titanstimulationstest korreliert zum Grad der Entzündungsneigung (siehe "High Responder"). Alternativen sind Implantate aus Zirkondioxid.
"High responder" - Die Kenntnis des Entzündungsgrades erlaubt die Einschätzung von Mißerfolgen vor Implantation mit Titanmaterialien. Die Grad 3- und Grad 4-Patienten, sogenannte High-Responder, sind Risikoträger bei Titan-Implantationen. Es besteht eine Korrelation zwischen High-Respondern und Patienten mit Titanpartikelunverträglichkeit. Näheres unter http://www.imd-berlin.com/ |
Charakteristiken von Zirkondioxid:
- Neu - Metallfrei - Biokompatibel - Kein Spalt, keine Korrosion, keine anaerobe Nische, da aus einem Stück - Keine Alterung - Keine bis kaum Periimplantitis - Kein Partikeltest notwendig - Kein Knochenabbau - Ästhetisch überlegen - Simpel und wenige Teile - Weniger Erfahrungen - mit FCD (Vollkeramik) mittlerweile 5 Jahre - Oxidkeramik ist extrem korrosionsfest - Partikel sind nicht toxisch - Cerium teilstabilisiert, altert kaum bis gar nicht, ist elastisch - Trotz hoher Festigkeit sind Brüche möglich |
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| FCD (Vollkeramik) Implantate aus Zirkondioxid |
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FCD (Vollkeramik) Implantate aus Zirkondioxid |
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Operatives Vorgehen mit einteiligen Zirkonimplantaten |
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Operatives Vorgehen mit einteiligen Zirkonimplantaten |
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Eingeheilte Implantate im Röntgenbild und klinisch. |   |
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Versorgung mit Zirkon |
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basierten Keramikkronen |
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Klinisches Vorgehen bei zweiteiligen Zirkonimplantaten |
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Den Ablauf einer Zahnimplantation mit Zirkondioxid erläuten folgende Filme:
1. Eingliederung des Implantates in den Kieferknochen. |
| 2. Versorgung des eingeheilten Implantates mit einer Zirkonkrone. |
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