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Festsitzender Zahnersatz
Festsitzender Zahnersatz wird als Krone oder Brücke auf beschliffen Pfeilerzähnen einzementiert. Er kann auch auf Zahnimplantaten fest zementiert oder geschraubt werden. Fest sitzender Zahnersatz ist somit nicht herausnehmbar. Vorteil: höchster Komfort und Funktionalität. Nachteil: hoher Preis.

Fissur
Die kleinen Furchen und Vertiefungen des Zahnschmelzes (zum Beispiel in den Kauflächen der Backen-zähne) werden als Fissur bezeichnet. Diese sind so fein, dass sie durch die Zahnbürsten nicht gereinigt werden können.

Fissurenversiegelung
Aus den Fissuren (enge Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne) lassen sich bakterielle Zahnbe-läge oft nur schwer entfernen. Hier entsteht oft Karies. Bei der Fissurenversiegelung werden die Grübchen mit Kunststoff aufgefüllt. Die Ansiedlung von Zahnbelägen wird so verhindert. Zusätzlich sind diese Be-reiche dann leichter zu putzen.

Fluorapatit
 Mineralischer Bestandteil des Zahnschmelzes. Entsteht durch Fluorideinbau in den Hauptbestandteil Hydroxylapatit. Dieser Einbau stabilisiert die Apatitstruktur.

Fluoriddepot
Besonders stabile fluoridhaltige Deckschicht auf dem Zahnschmelz, durch die Anwendung von Produkten mit Aminfluorid. Dieses Depot gibt kontinuierlich Fluorid ab, vor allem bei Säureangriffen. Dadurch wird der Schmelz gerade in kritischen Momenten besonders wirksam geschützt.

Fluoride
Fluoride sind wichtige Spurenelemente für den menschlichen Körper. Sie sind Salze der Fluorwasserstoff-säure und kommen zu 99 Prozent in Knochen und Zähnen vor. Fluoride in Mund- und Zahnpflegemitteln erfüllen drei wichtige Funktionen für die Erhaltung der Zahngesundheit:

- Sie fördern die Wiedereinlagerung (Remineralisation) von Schmelzbestandteilen in den Zahn und verhindern dadurch die Entstehung von behandlungsbedürftigen "Löchern". Ein unter der Zahnoberfläche beginnender Schaden kann durch Fluoridanwendung vollständig geheilt werden.

- Bakterien im Zahnbelag (Plaque) wandeln Zuckerbestandteile der Nahrung in Säuren um, die den Zahnschmelz auflösen. Fluoride werden in den Zahnschmelz eingelagert und machen ihn so widerstands-fähiger gegen diese Säureangriffe.

- Fluoride hemmen zudem den Stoffwechsel dieser Plaquebakterien und reduzieren so die Säureprodu-ktion.

Fluoridprophylaxe
Verhütung der Zahnkaries durch Anwendung von Fluoriden, entweder durch lokale Anwendung in Zahnpasten oder Spüllösungen, oder - in abgeschwächter Form - auch durch Aufnahme im Körper (durch Salz, Nahrungsmittel oder Mineralwasser).

Fluoridspülung
Gebrauchsfertige, fluoridhaltige Wirkstofflösung für zusätzlichen Kariesschutz. Bei den heutigen Ernäh-rungsgewohnheiten wichtige Ergänzung der täglichen Mundhygiene. Fluoridspülungen nach den spezie-llen Produktleistungen auswählen. Darauf achten, dass sie keinen Alkohol enthalten.

Fluorose
Erkrankung, die durch langanhaltende Überdosierung von Fluorid entsteht. Ihre mildeste Ausprägung sind weiße Flecken auf dem Zahnschmelz. Sie entstehen an den sich noch im Kiefer im Wachstum befind-lichen Zähnen, wenn bis zum Alter von 6-8 Jahren regelmäßig zu große Fluoridmengen aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um ein bleibendes, kosmetisches Problem. Bei Kleinkindern sollte deshalb bis zum 6. Lebensjahr eine Kinderzahnpasta mit reduziertem Fluoridgehalt verwendet werden.

Frästechnik Ein Verfahren zur Herstellung parallelisierter Metallflächen bei Teleskopkronen und Geschieben.

Freiendsituation
Eine Freiendsituation liegt vor, wenn eine Zahnlücke nur von einer Seite von natürlichen Zähnen begrenzt ist. Am häufigsten tritt eine Freiendsituation aufgrund von fehlenden Backenzähnen auf. Der bessere Ausdruck ist einseitig verkürzte Zahnreihe.

Frei liegender Zahnhals
Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht und die Zahnwurzel zu sehen ist, spricht man von einem frei lie-genden Zahnhals. Häufige Ursache ist eine falsche Zahnputztechnik: Der Borstenkopf wird zu fest auf-gedrückt, und die Borsten sind zu hart. Frei liegende Zahnhälse sind sehr empfindlich (Zahnhalshyper-sensibilität) und können zu erhöhter Kariesbildung neigen. Eine sorgfältige Prophylaxe ist unbedingt zu empfehlen.

Frenulektomie
Entfernung eines Lippen- oder Zungenbändchens

Fruktose
Fruchtzucker. Einfachzucker, der für Diabetiker verträglicher ist als andere Zucker. Wird ebenso wie Haushaltszucker (Saccharose) von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und löst so auf Dauer Karies aus.

Füllungen
Wenn die Schmelzdecke einbricht, ist ein kariöser Schaden so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr durch Fluoridanwendung verhindert und remineralisiert werden kann. Das Loch muss gefüllt werden. Hierfür werden unterschiedlichste Materialien verwendet. Man unterscheidet metallfarbene Materialien (z. B. Gold, Amalgam) und zahnfarbene Materialien (z. B. Komposite, Kompomere, Keramik).

Zahnimplantate Wien Invisalign Wien

Wiener Zentrum für Zahnästhetik
Dr. med. dent. Harald Fahrenholz
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