» Zeit für ein schönes Lächeln «


> Aktuelles > Rund um den Zahn


A  B  C  D  E  F  G  H  I/J  K  L  M/N  O  P  R  S  T  U  V  W  X  Z

Parodontitis
Eine Parodontitis - in der Umganssprache fälschlicherweise Parodontose genannt - beschreibt die chro-nisch bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates. Parodontitis kann aufgrund einer bakteriellen Infe-ktion entstehen, zum Beispiel bei nicht entferntem Zahnbelag. Zwischen Zahnfleisch und Zähnen bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen sich Gewebe schädigende, entzündliche Bakterien sammeln. Je nach Zustand der Immunabwehr kann die gleiche Menge an Bakterien völlig unterschiedliche Verläufe einer Parodontitis nach sich ziehen. Eine Folge kann die Lockerung bzw. Lösung des Zahns aus seiner Veranke-rung im Zahnfleisch sein. Besonders tückisch an der Parodontitis ist die Tatsache, dass sie von vielen Betro-ffenen nicht erkannt wird. Symptome wie schnelles Zahnfleischbluten, gerötetes und geschwollenes Zahn-fleisch werden nicht wahrgenommen oder ignoriert. Im Gegensatz zur Gingivitis (Zahnfleischentzünd-ung) sind die Parodontitis-Schäden nicht völlig reparabel. Allerdings kann das Fortschreiten der Krank-heit durch professionelle Belagsentfernung, regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen und gute Mundhy-giene verlangsamt werden.

Parodontose 
Ein Fachbegriff für einen vorwiegend altersbedingten und entzündungsfreien Rückgang des Zahnhalteap-parates, auch als Zahnbettschwund bezeichnet. Meist bildet sich der Kieferknochen zurück, und Zahn-verlust kann die Folge sein.

Pellikel
Bezeichnung für Schmelzoberhäutchen. Unsichtbarer permanenter, dünner Überzug der Zähne, der hauptsächlich aus Speichelbestandteilen besteht.

Phonetik
Lehre von der Laut- und Stimmbildung. Auf die Lautbildung nehmen auch Lippen, Zunge und Zustand der Frontzahnreihen Einfluss.

pH-Wert
Ein Maß für den Säuregrad einer Lösung. Er wird in Zahlen von 1 bis 14 angegeben, wobei 7 = neutral, unter 7 = sauer, über 7 = basisch . Im Mund herrscht normalerweise ein Milieu mit einem pH-Wert von 6 - 6,5. Nach dem Verzehren von zuckerhaltigen Speisen weist das Plaquemilieu aber bereits nach 2-3 Minu-ten einen tieferen pH-Wert auf bis in den kritischen Bereich von pH 5,5 und weniger. In diesem sauren Milieu wird der Zahnschmelz entkalkt. Unterbleibt nun die Zahnreinigung, so dauert es ca. 30 Minuten, bis durch Speicheleinwirkung die Verhältnisse in der Plaque neutralisiert sind und der pH-Wert wieder ansteigt in den Bereich, wo keine Entkalkung des Zahnschmelzes mehr stattfindet. Und erst nach ca. 60 Minuten ist der pH-Wert wieder auf seinem Normalwert.

Plaque
Zäher (Zahn)Belag, der sich auf den Zahnoberflächen, der sich aufgrund mangelnder Zahnpflege vor allem dem Zahnfleischrand entlang, festsetzt. Zunächst unsichtbar erscheint Plaque im Verlauf als weißlicher Belag, der aus Verunreinigungen und Mikroorganismen (Bakterien) besteht. In 1 mg nasser Plaque findet man ca. 250 Millionen Bakterien. Sie sind so klein, dass man sie nur unter dem Mikroskop entdecken und erkennen kann. Die meisten dieser Bakterien sind für die Produktion der zahnschädigenden Säuren verantwortlich. Der Speichel, der diese Säuren neutralisieren könnte, hat bei dieser "Übermacht" kaum noch eine Wirkung. Außerdem scheiden einige Bakterien Substanzen aus, welche den Zahnbelag so klebrig und zäh haftend machen. Die Plaque kann nur mechanisch entfernt werden. Sie kann mit Tabletten oder Flüssigkeit (Revelatoren) angefärbt und besser sichtbar gemacht werden. Dadurch kann man erken-nen, wo besser gereinigt werden muss. Schmutzige Zähne fühlen sich mit der Zunge "pelzig" an. Werden die Beläge nicht rechtzeitig entfernt, kann sich das Zahnfleisch entzünden und Zahnstein oder Karies entstehen.

Plaqueindex
Ermittelt die Menge an Plaque, die sich auf gründlich gereinigten Zähnen nach 24 Stunden ablagert, während in dieser Zeit keine weiteren Zahnpflegemaßnahmen getroffen werden.

Pflege
Zahnersatz, ein qualitativ hochwertiges Gut, muss ebenso wie die natürlichen Zähne regelmäßig gepflegt werden, um die Erhaltung der Funktionstüchtigkeit und der Mundgesundheit zu gewährleisten.

Politur
Exakte Glättung von Oberflächen. Abschließende Arbeit bei jedem Zahnersatz.

Polymerisieren
Härtung bei Kunststoffen (durch das chemische Verknüpfen kurzer Moleküle zu langen Molekülketten).

ppm
Englische Abkürzung für parts per million; Konzentrationsangabe für die Verdünnung von eins zu einer Million. Üblich z. B. für die Beschreibung des Fluoridgehalts im Trinkwasser. Hier liegt die optimale ka-riesprophylaktische Konzentration bei 1 ppm Fluorid = 1 Milli-gramm Fluorid pro Liter Wasser.

Prämolaren
Vordere, bleibende Backenzähne mit zwei Kauhöckern. Sie liegen hinter den Eckzähnen. Das bleibende Gebiss verfügt über je zwei Prämolaren pro Kiefer und Seite. Die 8 Prämolaren ersetzen bis zum 12. Le-bensjahr die 8 Milchmolaren des Milchgebisses.

Präparieren
Ein gezieltes Beschleifen eines Zahnes als vorbereitende Maßnahme zu seiner Versorgung.

Prävention
Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung von Krankheiten

Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Schaffung hygienefähiger Verhältnisse in der Mundhöhle in einer zahnärztlichen Praxis.

Prophylaxe
Verhütung von Zahnerkrankungen. Neben der täglichen gewissenhaften Zahnpflege als Hauptfaktor für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparates spielt die regelmäßige professionelle Zahn-reinigung eine große Rolle. Eine professionelle Zahnreinigung wird beim Zahnarzt durchgeführt und läuft in der Regel wie folgt ab: Zunächst werden Zahnbeläge wie Plaque und Zahnstein von den Zahnoberflä-chen, den Zahnzwischenräumen und aus den Zahnfleischtasche entfernt. Danach werden die Zähne po-liert. Je nach Erkrankungsrisiko für Karies können die Zähne anschließend mit einem fluoridhaltigen Lack überzogen werden. Auf der polierten glatten Zahnoberfläche können sich nur schwer neue Beläge abla-gern. Der Lack stärkt den Zahnschmelz und kann somit helfen, Kariesbildung zu vermeiden. Empfehlun-gen für die Zahnpflege zu Hause und Informationen über eine gesunde, ausgewogene Ernährung komplet-tieren die Beratung.

Prophylaxeassistentin
Dentalassistentin mit Zusatzausbildung zur Prophylaxeassistentin. Spezialisierung auf Prophylaxeaufga-ben in der Zahnarztpraxis. Sie überwacht und pflegt alle Bereiche, welche oberhalb des Zahnfleisches zu-gänglich sind.

Prothese
Als Prothese ist umgangssprachlich der Zahnersatz gemeint, der einige oder sämtliche natürliche fehlende Zähne ersetzt und herausnehmbar ist.

Provisorium
Versorgung eines Zahnes oder einer Zahnlücke für eine begrenzte Zeit, etwa bis zur Fertigstellung des definitiven Zahnersatzes.

Pulpa
Fachbegriff für das Zahnmark (umgangssprachlich auch Zahnnerv). Die Pulpa ist schmerzempfindlich und besteht aus Blut- und Nervgefässen. Sie unterteilt sich in die Kronenpulpa (im oberen Bereich des Zahns) und die Wurzelpulpa. Ist der Nerv eines Zahns abgestorben, kann der Zahn mit einer Wurzelfüllung (Wurzelkanalbehandlung) erhalten werden.

Putztechnik, -systematik
Zahnreinigung ist nur effektiv, wenn sie nach einer gleichbleibenden, auf die jeweilige Person angepassten Systematik erfolgt. Eine Basismethode für Kleinkinder (ab 2 bis 3 Jahren) stellt die KAI-Systematik dar, bei der zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und schließlich die Innenflächen gereinigt werden. Eine Basistechnik für Erwachsene ist z. B. die "Bass-Methode", bei der die Bürste schräg (45° Winkel) am Zahnfleischrand angesetzt und mit kleinen, rüttelnden Bewegungen über die Zähne geführt wird. So werden Zähne und Zahnfleischrand gut gereinigt. Am besten lässt man sich von einer Dentalhygienikerin die individuell richtige Zahnputz-Technik zeigen.

Zahnimplantate Wien Invisalign Wien

Wiener Zentrum für Zahnästhetik
Dr. med. dent. Harald Fahrenholz
Kohlmarkt 7/1/34
A-1010 Wien
Tel: 43 (1) 890 59 47
Fax: 43 (1) 890 59 47-1
Email: office@wiener-zahnaesthetikzentrum.at
www.wiener-zahnaesthetikzentrum.at