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Laura DOELL
geboren in Quistello, Provinz Mantua, war sich ihrer Begeisterung für Kunst seit frühester Kindheit bewusst: Ihr außergewöhlicher Lehrer für Kunsterziehung in der Schule, ein Vorreiter der Bildhauerei namens Giuseppe Gorni weckte in ihr das Gefühl für Farbe, Zeichnung und Proportionen, aber speziell die Neugierde auf die großen Maler.
Dennoch absolvierte Doell zuerst ein Pädagogik-Studium, reiste über viele Jahre durch Europa u.a. Paris, Lillie, London, Berlin, bis sie als über 30-jährige mit Malen begann. Parallel besuchte sie zahlreiche Kurse und Seminare, um verschiedene künstlerische Techniken zu lernen.
So schuff sie in den 70er in ihrem Atellier in Grünwald - wo sie wohnte - oder in San Giuseppe in der Nähe von Comacchio viele Werke nicht nur auf dem klassischen Papierbogen 70 x 100, sondern auch auf der Leinwand oder dem Holz, genauso wie Kollagen, Reliefs, Styropor-Ätzungen mit anschließender Bemalung, Aquarelle, Radierungen, Mosaiken und Skulpturen. Daneben feierte sie erste Erfolge bei Ausstellungen.
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Prägende künstlerische Anregungen erhielt Doell von dem abstrakten Maler Angles Granini. 1985 und '86 malte sie den ganzen Sommer in seinem Atellier, wo sie schnell ihren eigen Stil fand. Ihre Werke malte sie seither mit voller Kraft - bewußt und spontan zugleich. Der temperamentvolle Gebrauch von der Farbe, expressive Geste und die Geschwindigkeit des Pinselstriches ließen dynamiche, unverstellte und selektive Arbeiten mit unfigurativer Ordnung entstehen.
Ausstellungen |
| | 1976 | | Gründungsmitglied des KGA, Teilnahme an allen Ausstellungen |
| | 1980 | | Einzelausstellung Centro d'arte Farinella |
| | 1981 | | Teilnahme an den großen Ausstellungen "Arte contro la violenza" in Bologna, Roma und Pomposa |
| | 1982 | | Einzelausstellung Grünwald, Galerie Dr. Max Str. |
| | 1983 | | Goldene Medaille der Stadt Neapel bei einem internationalen Malwettbewerb |
| | 1986 | | Galerie Neuendorf, Memmingen |
| | 1987 | | Bürgerhaus, Grünwald |
| | 1988 | | Galerie Eberle, Oberhaching |
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