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Helmut DIRNAICHNER


lebt und arbeitet in Apulien, Mailand und München.
 
 1942 geboren in Kolbermoor
Bäckerlehre
 1958 Umzug nach München
kaufmännische Lehre, Abendschule
erste Holzschnitte
 1960 Reise nach Paris und in die Normandie
 1961 Reise nach Moskau und Kiew
 1962 Reise nach Florenz und Rom
 1963 - 1964 Aufenthalt in Gent, Brügge und London
 1967 Fachschule für Holzbildhauerei in Oberammergau
 1968 - 1969 Fachlehrerstudium für Kunsterziehung in Augsburg und München
Begegnung und erste Gespräche mit Günther Fruhtrunk an der Münchner Akademie
Begegnung mit Robert Jacobsen
 1970 - 1976 Studium an der Akademie der bildenden Künste München bei Günther Fruhtrunk
 1970 - 1978  Tätigkeit als Lehrer für Kunsterziehung und Technisches Werken
 1978 DAAD-Stipendium nach Mailand
 1979  arbeitet in der säkularisierten Kirche Santa Maria in Velate
 1983 Reise in die spanische Hochebene
 1985 Arbeitsreise nach Mexico, gefördert durch ein Werkstipendium des Kunstfonds e.V. Bonn
 1987 Aufenthalt in Amsterdam
 1988 Arbeitsaufenthalt in Eindhoven für die Installation Himmelschatten
 1989 Reisen in die Höhlenstadt Matera in Basilicata
 1990 Föderpreis für bildende Kunst der Stadt München
 1992 Reise nach Spanien zu den Zinnoberbergwerken
 1994 Arbeitsaufenthalt in der Villa Waldberta in Feldafing als Stipendiat der Stadt München
 1995 - 1998  Arbeitsaufenthalte im Braunkohlegebiet Niederlausitz
 1999 Workshop im Lower East Print-Shop, New York, zusammen mit dem Goethe-Institut
in New York
 2000 - 2002 Reisen nach Ägypten, Workshop im Goethe-Institut in Alexandria
 2005 Seminar an der Academia die Belle Arti in Lecce
 2009 Art Karlsruhe, one person show, Galerie Horst Dietrich


Helmut Dirnaichner wohnt und arbeitet seit 1980 in Apulien, Mailand und München. Er verwendet für seine Werke ausschließlich selbstgewonnene, natürliche Pigmente, wie Sand und Erde, Schlamm, Kalk, Kohle, Asche, zerkleinertes Gestein oder Glas und sogar Halbedelsteine. Dirnaichner vermischt diese mit ebenfalls selbst gewonnener Zellulose, woraus er in der Substanz so stark farbhaltige Papiere schafft, dass die Bezeichnung Papier inadäquat wird. Eigentlich sollte man das Ergebnis als zellulosegebundenes Pigment definieren.

Auch wenn Dirnaichner nicht im herkömmlichen Sinne malt, handelt es sich bei seinen Werken dennoch um Malerei. Mit ihr veranschaulicht er das Material seines Schöpfungsortes, das die Titel seiner Arbeiten nennen. Im Herstellungsprozess seiner Kunstwerke verweist er auf den Kreislauf von Werden und Vergehen und damit auf universale Zusammenhänge. Konkrete Malerei nähert sich in Dirnaichers Arbeiten der Natur, wird elementar.




Einzelausstellungen (Auswahl)
 1973 Stadtbücherei Schwabing West, München, Grafiken
 1975 Kunstzentrum Nr. 66 Neuperlach, München, Veränderungen im Bild
Steirischer Herbst, Arbeiterkammersaal, Deutschlandsberg, Katalog
 1978 Galerie Wittenbrink, Regensburg, Konzept für eine Galerie
Galerie Per Sten, Kopenhagen, Stofmalerier
 1979 Städtische Galerie Rosenheim
Installation Lavori sul muro, Santa Marta, Merate
 1980 Galerie Wittenbrink, Regensburg, Malerei
Galerie Babel, Heilbronn, Zeichnungen-Raumkonzeptionen-Radierungen
Kulturwoche München, Nord-Süd-Achse
Galerie Per Sten, Kopenhagen, inside - outside
 1981 Künstlerhaus Hamburg, Kleiner Ausstellungsraum, Malerei
 1982 Galerie edition. e, München, Neue Wandarbeiten
Woche der bildenden Kunst, Hamburg, Der Verlust des Bildes
Galerie Schiessel, München, Aquarelle
MultiArtPoints, Amsterdam, Fuori dello Spazio
 1983 Galerie Wittenbrink, Regensburg, Die Gesichter des Kioysos
Galerie mueller-roth, Stuttgart, papier erde asche kalk
Galerie Katrin Rabus, Bremen
Galerie Lydia Megert, Bern
 1984 Städtische Galerie, Lüdenscheid, Papier, Erde, Asche, Kalk,Palude,Wein und Meer
 1985 Galerie Wittenbrink, München, Apulische Erde
 1986 Galerie Katrin Rabus,Bremen, Über die Erde, das Wasser und den Sumpf
Galerie Wittenbrink, München, Atla
Galerie Lydia Megert, Bern
Palazzo D`Elia, Casarano, Costellazioni Terra e Pietra (mit Normann Mommens)
 1987 Galerie mueller-roth, Stuttgart, Pictura universalis
 1988 Studio d`arte contemporanea UXA,Novara, Lapslazzuli, palude, terra
Galerie Horst Dietrich, Berlin, Die Gesichter der Erde
De Fabriek, Eindhoven, Installation Himmelschatten
 1989 Kunsthalle zu Kiel, Kiel, Oltremare
Galerie Wittenbrink, München, Die Farben der Erde
Single Art Work, Amsterdam, Katalog
Galerie Lydia Megert, Bern, Picture universalis
Galerie Dr. Louise Krohn, Badenweiler
Circolo La Scaletta, Matera, Materia sorgente ( mit Norman Mommens)
 1990 Institut für moderne Kunst in der SchmidtBank-Galerie, Nürnberg, Wilder Zinnober
Galerie Brigitta Rosenberg, Zürich, Selce
 1991 Galerie Katrin Rabus, Bremen
Galerie Wittenbrink, München, Selce
 1992 Galerie mueller-roth, Stuttgart, Vier Meere
 1993 Kunstverein Schwerte e.V., Das blaue Schwarz
Galerie Kornfeld, Zürich, Materie rosse, nere e azzurre
Galerie Katrin Rabus, Bremen, Codices
 1994 Villa Waldberta, Feldafing, Offenes Atelier im Palmenhaus
Galerie Hoffmann, Friedberg, Installation Wandarbeiten, Künstlerbücher
Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler
Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach, Correspondenza
Galerie Wittenbrink, München
 1995 Deutsches Generalkonsulat, Milano, dazwischen liegt da Blau der Meere - sieben Farben aus der Erde
 1996 Galerie Wittenbrink, Bergkristall
Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler, dazwischen liegt das Blau der Meere
Galerie Ucher, Köln, Correspondenza (mit A. Scaccabarozzi)
 1997 Städtische Galerie Rosenheim, Rosenheim, trasparente - Steine Lichtfelder Räume
Heidelberger Kunstverein, Heidelberg, trasparente - Steine Lichtfelder Räume
Galerie Wittenbrink, München
Galerie mueller-roth, Stuttgart
Spazio Krizia und Goetheinstitut, Milano, Il sentiero delle pietre
 1998 Staatliche Kunstsammlungen, Gemäldegalerie Neue Meister,Dresden, Vom Material zur Materie
Galerie Ucher, Köln Apulische Erde, Lapislazuli, Zinnober
Skulpturenmuseum Glaskasten der Stadt Marl, Marl, Erdsäulen
Galerie Wittenbrink, München, Fünf Felder, Sasi volanti
 1999 Istituto italiano di cultura, München, Apulische Erde
Galerie Horst Dietrich, Berlin
Goethe House, New York, Künstlerbücher
Stiftskirche Kaiserslautern, Insel der Stille, Sassi volanti
Galerie Krohn, Badenweiler, Schwebende Steine
 2000 Max-Planck-Gesellschaft, München, Sassi volanti
Galerie Ucher, Köln, Felder
Galerie Horst Dietrich, Berlin
Pfalzgalerie Kaiserrlauten, Kaiserslauten, Geformte Materie-Hunderte von Erden
(mit Hermann de Vries)
Galerie Wittenbrink, München, Apulische Felder
 2002 Brandenburgische Kunstsammlung Cottbus, - Lausitzer Braunkohle Aktiengesellschaft, Cottbus, Erinnerung Erde
Biblioteca Trivulziena, Mailand in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut
Inter Nationes Mailand, ante mare et terras - libri d'artista 1979 - 2001
Pfalzgalerie Kaiserrlauten, Kaiserslauten,
ante mare et terras - Künsterbücher 1979 - 2001, Centro Culturale Auditorium,
Galerie Ucher, Köln, azzuro marino
 2003 Terrae Mundi - Künstlerbücher aus den Jahren 1979 - 2001, Bayerische Staatsbibliothek, München,
Galerie Horst Dietrich, Berlin, Malerbücher
Erde, Wasser, Sumpf, Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn-Bad Godesberg,
 2004 Stiftskirche Kaiserslauten, Oltremare
Galerie Wack, Kaiserslauten
Galerie Hoffmann, Friedberg,
Ausstellungshalle Ossenheim,
Die Farben der Erden und des Himmels, Katholische Akademie in Bayern, München, Steingespräch, Galerie Ucher, Köln, Licht Stein
 2005 Allerheilligen Hofkirche, München, Bayerische Staatsoper/Festspiel - oltre mare - Musik für ein Bild von Helmut Dirnaichner, Komposition: Christian Mings
Rabalderhaus, Schwaz, Das Blau von Schwaz
Galerie mueller-roth, Stuttgart
 2006 Espace Fanal, Basel
 2007 Neue Galerie Dachau, Die Leichtigkeit der Steine
Galerie Horst Dietrich, Berlin, Azurit, Malachit, Lapislazuli
 2008 Kirche di San Francesco della Scarpa, Lecce
 2009 Galerie Horst Dietrich, Berlin
  Espace Fanal, Basel
  Saletta Reale della Stazione, Monza
 2010 Palazzo De Donatis, Casarano



Interviews:

Helmut Dirnaichner, Manfred Briegel, Erinnerung Erde, Ein Interview, in: 2002 Bonn, S. 126-130
Thomas Kliemann, Im Gespräch mit Helmut Dirnaichner, Man muss schon sehr suchen, in: Bateria Nr. 15, 1994, S. 114-123



Fernseh- und Videofilme über Helmut Dirnaichner:
 2000 Wilma Kiener, Sassi Volanti, Videofilm, 13'40''
 1997 Helmut Dirnaichner - Maler, 15 Min., in: Capriccio, Bayerisches Fernsehen, 9. Februar
Transparente, 45 Min., in: RFR Regional Fernsehen Rosenheim, 31. Januar
 1992 Urlike Voswinckel, Das Blau der Erde - Ein Portrait des Malers Helmut Dirnaichner,
45 Min, Bayerisches Fernsehen, 18. September
 1978 Urlike Voswinckel, Konzept für eine Galerie, 7 Min., in: Kulturreport, Bayerisches Fernsehen, 22. Juni
  
 

Komposition:
 
 
 2005 Christian Mings, oltre mare - Musik für ein Bild, Uraufführung am 9. Juli 2005,
Bayerische Staastoper,
Festspiel, Allerheiligen Hofkirche, München
 1997 Christian Mings, Oltremare, Uraufführung am 22. April 1998,
Staatliche Kunstsammlungen, Gemäldegalerie Neue Meister, Dresden
  
  
http://www.helmutdirnaichner.de/
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