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Francesco FALCIANI

 1975 geboren in Siena
 1993 absolvierte die Kunstgymnasium (liceo artistico di Grosseto)
 1994 - 1998 Tätigkeit als Illustrator für „Rivista dei Libri“ („Magazin der Bücher“), italienische Ausgabe des „New-York-Rewiew of Books“.
 1994 - 2000 studierte Malerei an der Accademia di Belle Arti di Bologna bei Concetto Pozzati.
 2001 - 2002 Umzug nach Maremma, Toskana, wo er sich auf einem Landgut von sechs Hektar der Landschaftskultur und dem Weinbau widmet.
 2003 richtet auf seiner Azienda Agricola I Campetti in einem Bauernhaus sein Atelier ein.
 2004 Fotograf für verschiedene Zeitschriften, darunter für "Meridiani".
Erscheint ein Buch „Parco minerario della Maremma“ mit seinen Illustrationen und Fotos.
 2006 Raumgestalter und Programmbetreuer diverser Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
  
  

Auf den ersten Blick ähneln die Werke von Francesco Falciani einer journalistischen Fotografie. Doch nach längerer Betrachtung wird ein subtiles Spiel sichtbar, das aus den Grundsätzen einer Vision und dem damit verbundenen Empfinden der Realität besteht. Durch die Aufnahme in einer einzigartigen Situation ephemere Architektur gelingt ihm ein Brückenschlag - ohne Verwendung von Fotomontagen - über die Wirklichkeit und bis ins scheinbar Irrationale. So entstehen spannungsreiche Innenwelten, ein Bild von Außen nach Innen, das den Betrachter in das Geheimnis zieht.

Die Suche nach dem Eigentlichen gibt jedem Einzelnen dabei die Möglichkeit, Falciani neu zu begegnen. In der vermeintlichen Verwirrung werden seine Zeichen und rätselhafte Orte plötzlich erfassbar, und zwar als Träger einer verborgenen Wahrheit.


Ausstellungen
 1994/1995 Teilnahme an der zweiten und dritten von Gianni Cacciarini in Maremma organisierten Ausstellungen der jungen Künstler “Tra boschi e bovi“ („Zwischen den Wäldern und Rinder“)
 1996 Installation und Performance für Theater Festival “Mercantia” in Certaldo
 1997 Installation für Theater-Festivale in Pelago und Montopoli di Sabina
 1998 Mitwirkung an einigen Projekten von David Tremlet in dessen Galerie „Studio G7“, Bologna
Mitarbeit an Installationen von Jannis Kounellis in der Galerie „No Code“, Bologna
 2004 Zusammenarbeit mit Daniele Cariani an Installationen anlässlich Gedenkveranstaltungen („La miniera a memoria“) zum 50. Jahrestag des Bergwerkunglücks in Ribolla von 1954, eine Vielzahl dieser Arbeiten ist auf dem Display in der Galerie „La corte – arte contemporanea“ in Florenz zu sehen
Villa Lemberg, Tübingen, Deutschland
„Metropoli“ , Palazzo Anitnori-Corsini Antinori, Florenz
 2005 „Proscenio“ („Bühnenportal“), Palazzo Sannini, Florenz
 2009 „Il morir è il morir della morte” (“Der Tod ist der Tod des Todes“), Messegelände, Bologna
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