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Josef LANG
1947 in Bad Tölz geboren.
Nach Schulausbildung und einer kaufmännischen Lehre mit nachfolgender Tätigkeit entschied sich Lang 1977 sein bereits seit Kindestagen gefühltes Künstlersein auszuleben und begann eine Lehre als Steinmetz, um die handwerklichen Grundlagen zu erlernen. Nach Abschluss der Lehre studierte Lang von 1979 bis 1986 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dort war er ein Meisterschüler von Erich Koch. Seither ist Lang als freischaffender Bildhauer aktiv. Er lebt in München und Denklingen im Landkreis Landsberg am Lech. Seine Arbeiten sind vor allem im öffentlichen Raum zu finden.
Auszeichnungen und Stipendien |
| | 1985 | | Stipendium Accademia di Carrara |
| | 1986 | | Gründung der "Werkstätten Bereiteranger 15" |
| | 1987 | | Arbeitsaufenthalt Villa Azad, Rom |
| | 1998 | | Kunstpreis der Sparkasse Nördlingen |
| | 2007 | | Preis des Kunstvereins beim 9. Kunstfrühling Bad Wörishofen
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Menschenbilder
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Geprägt ist seine Arbeit von der Sehnsucht nach der menschlichen Figur, die zu seinem Lebensthema geworden ist. Wichtig ist für Josef Lang, dass seine Skulpturen, die im öffentlichen Raum aufgestellt werden, diesen auch durch Perspektiv- und Lichtwechsel, bei Schnee, Regen und Jahreszeitenwechsel ständig verändern.
Lang bezeichnet daher die menschliche Figur als Ausdrucksträger von "Menschlichkeit" und die Formensprache als "reduzierten, gestischen Realismus". Zudem legt er einen besonders großen Wert darauf, dass seine überlebensgroße Skulpturen als ein Ganzes und nicht in Fragmenten wahrgenommen werden. Sie sollen wie Betrachter ihrer Umwelt wirken, die Raum, Zeit und Schicksal mit den Menschen in ihrer Umgebung teilen, versunken in einer Selbst- und Weltbefragung.
Seine Skulpturen sind wie eine verborgene Chiffre, Menschen ohne Posen, mit Gesten der Verwundbarkeit, kein selbstbewusstes sich zur Schau stellen. Allerdings sie fallen durch eine gewisse Masse auf, die ihnen Standkraft verleiht. In ihrer Schutzbedürftigkeit werden sie nahbar und ansprechbar und scheinen mit ihrem Aufstellungsort zu verwachsen. Manchmal hat man das Gefühl, sie waren schon immer da.
Als Material nutzt Josef Lang Stein, Bronze und Holz, wobei seine neueren Skulpturen meist aus Holz bestehen. Der Künstler schätzt Holz, weil er mit diesem relativ spontan arbeiten kann und vor allem bei Großplastiken schnell Ergebnisse erzielt. Häufig erhalten Langs Figuren einen monochromen Überzug durch Lasur.
Ausstellungen |
| | 1982 - 84 | | Kunstsalon, Haus der Kunst, München |
| | 1987 | | Galerie in der Remise, Schloss Feldkirch |
| | 1988 | | Galerie Brokalhaus, München |
| | 1989 | | Galerie Bereiteranger 15, München |
| | 1992 | | Färbertörle Donauwörth |
| | 1994 | | Schlossgalerie Waal |
| | 1996 | | Maluramuseum, Oberdießen |
| | 1997 | | Kunstverein, Schrobenhausen |
| | 1999 | | Alter Schlossgarten, Starnberg |
| | 2000 | | Stadtmuseum Landsberg am Lech |
| | 2001 | | Kulturwerkstatt Haus 10, Fürstenfeldbruck |
| | 2003 | | Künstlerhaus am Lenbach-Platz |
| | 2005 | | Bayerische Landesbank, München |
| | 2008 | | Galerie Fritz-Winter-Atelier, Dießen Galerie Zeugma, Köln |
| | 2009 | | "Josef Lang - Menschenbild im öffentlichen Raum", Kloster Benediktbeuren |
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